Umgang mit externen Inhalten

  • Hallo,


    ich hatte es letztens schon mal auf TeamSpeak angesprochen: Das Thema DSGVO und externe Inhalte. Es dürfen nach aktuellem Stand nicht ohne die Zustimmung des Nutzers die Inhalte externer Seiten geladen werden, da diese unter Umständen Daten austauschen können, die der Nutzer nicht preisgeben will (z.B. Cookies).

    Das WSC hat in der Version 5.3 eine Möglichkeit geschaffen, dass externe Inhalte, die über den Media-Provider erkannt werden, ausgeblendet werden, bis man diese akzeptiert hat. Das WSC akzeptiert allerdings nur "alles oder nichts": Also entweder man akzeptiert die Einbettung ALLER externen Inhalte oder keine. Man kann also nicht sagen, man möchte nur die Einbettung von YouTube, aber nicht von Twitter.


    Gleichzeitig kam in dem Gespräch auch der Einwand, dass die Einbettung externer Inhalte mit der aktuellen Umsetzung den "Flow" z.B. in Artikeln ein wenig zerstört, da hier z.B. externer Inhalt und Thumbnail so gewählt werden, dass diese auch in dem Artikel ansprechend eingebettet werden. Für den aktuellen Wochenrückblick sieht das z.B. so aus:

    und mit aktivierten eingebetteten Inhalten so:


    Das untere ist eindeutig ansprechender. Im Gespräch damals auf Teamspeak habe ich schon gesagt, dass eine Media-Provider-bezogene Umsetzung von Vorteil wäre, um dem Nutzer die Möglichkeit zu bieten, auch nur einzelne Media-Provider für die Einbettung zu akzeptieren.

    Allgemein finde ich die Umsetzung des WSC, wie mit externen Medien umgegangen wird, schöner, als diese riesen aufploppenden Cookie-Menüs beim ersten Aufruf einer Seite.

    Vielleicht könnte man das ganze hier so erweitern, dass das Thumbnail von YouTube per Cronjob ständig (z.B. täglich) runtergeladen wird, und quasi als Titelbild dieser "Externer Inhalt"-Box angezeigt wird. Ich habe da mal kurz gebastelt, wie es aussehen könnte, bzw. was ich mir so da vorstellen kann:


    Da müsste man natürlich dann schauen, wie man das bei Einbettungen von Twitter, Twitch, oder sonstigen Plattformen macht, bzw. inwiefern sich da solche Thumbnails anzeigen lassen.


    Vielleicht lässt sich da ja was ausarbeiten, was das Problem der Einbettung angeht hinsichtlich der angesprochenen Punkte (Erlaubnis einzelner Media-Provider und ggf. Thumbnail-Anzeige). Ich freue mich auf Feedback.


    Gruß

    Marc

  • Hey Marc!


    Auch wenn wir das wahrscheinlich nicht gleich angehen können, habe ich das in unsere To-Do mit aufgenommen. Ist auf jeden Fall ein wichtiger Punkt und die Sache mit dem Cronjob ist ein interessanter Lösungsvorschlag!


    Liebe Grüße!

  • Dazu einmal noch ein paar Informationen:

    Das WSC unterstützt solche Erweiterungen nicht ohne weiteres. Man müsste da also das gesamte User Consent-System selber als Plugin implementieren, um das zu erreichen, was oben grob vorgeschlagen wurde. Alternative, aber dennoch nicht ohne weiteres umzusetzen, wäre eine manuelle Erweiterung des Templates für die Template-Gruppe entsprechend des Stils. Damit kriegt man zwar soweit das Template bearbeitet, allerdings nicht die dafür notwendigen Dateien im Core des WSC.

    Ich hatte es allgemein mal im Community-Forum von WoltLab angefragt, wie man da am Besten vorgeht, da ich es auch für meine Seiten brauche: https://community.woltlab.com/…ostID=1842886#post1842886

    Ob das in dem Beitrag erwähnte Plugin hinsichtlich dieser Probleme nützlich ist, wage ich jetzt erstmal zu bezweifeln. Vorteil an dem Plugin ist jedenfalls, dass es auch das erlauben einzelner Media-Provider unterstützt.


    Man könnte höchstens versuchen eine Änderung (genauer: ein Event im Template und der dazugehörigen PHP-Klasse) im WSC zu erwirken, die aber auch wieder mit einigem an Überlungen und Arbeit verbunden ist.


    Als Alternative: Wenn ausschließlich YouTube-Videos eingebettet werden sollen, lässt sich vielleicht eine eigene Implementierung finden, die youtube-nocookie verwendet. Ich konnte da gerade auf Anhieb aber leider nicht herausfinden, was da noch genau gesetzt wird. Chrome lässt mich anscheinend nicht auf die Inhalte im Local Storage und Session Storage zugreifen. Cookies werden dann aber keine mehr gesetzt, sollte youtube-nocookie das ganze aber nur in den Local und Session Storage auslagern, ist das Problem nicht behoben.

    Hier stellt sich dann außerdem die Frage: Wie geht man mit anderen Inhalten um. Bei meinen Seiten kann ich das selber steuern, da ich der einzige bin, der inhaltliche Änderungen vornehmen kann. Da kommen wenn überhaupt nur YouTube-Videos rein.

    Sollten aber auch Twitch-Videos/Clips, Tweets/Twitter-Timelines, oder Ähnliches benötigt werden, müssten diese ebenfalls Möglichkeiten unterstützen, keine Cookies zu setzen. Sonst braucht man wieder das User Consent-System.


    Gruß

    Marc