Vorvorstellung: Der RPG

  • Die erste Spielstunde

    An dieser Stelle wollen wir euch einen Abriss zum bisherigen Konzept des RPGs liefern.

    Zum Zeitpunkt, an dem der RPG zugänglich ist, wird es auf dem Hub einen dafür eigenständigen Bereich geben, an dem an späterer Stelle weitere Charaktere geladen werden können. Mehrere Charaktere sollen möglich sein, da es unterschiedliche Möglichkeiten geben wird, die eigene Welt zu erleben. Bestimmte Grundfragen an den Charakter, wie Name und Geschlecht werden im Laufe des Prologs fest gelegt. Auch sollte man sich einen Namen für den/die Lebensgefährten/in überlegen.



    Bestimmte Elemente, wie etwa den Prolog erlebt ihr auf einer instanzierten Welt, d.h. ihr erlebt sie immer alleine. Dasselbe gilt auch für Gilden in ihrem privaten Gildendungeon. Im Kampf gegen die Leere wird man als Spieler Zugriff zu einer eigenen Leere bekommen, die man mit Leben füllen kann, sowie lernen, wie man eine Gildenleere erschafft.

    Mit der Zeit wird man auch bemerken, dass die Welt von verschiedenen Fraktionen beherrscht wird, für die man sich entscheiden kann. So wird es sogar möglich, sich den Netherlords anzuschließen. Auch Gilden können sich zu einer Fraktion bekennen und ihre Festungen in den Fraktionskriegen gegeneinander an kämpfen lassen. Der Sieger erhält für eine gewisse Zeit die Hoheit über das umkämpfte Kriegsgebiet.

    Damit keine Missverständnisse entstehen: Kriegsgebiete sind klar begrenzte Bereiche der Welt, wo mehrere Fraktionen aufeinander stoßen. Natürlich gibt es auch viele "Friedliche" Bereiche. Die Hauptstraßen außerhalb dieser verhältnismäßig kleinen Gebiete sind etwa zumeist gut bewacht. Entdecker können so große Teile der Welt sehen. Abseits der Straßen weiß man allerdings erstmal nicht, was einen erwartet: Ob in der nächsten Höhle ein Schatz, oder viel zu starke Kreaturen lauern, muss man selbst herausfinden.

    Und selbst wenn man dort schon seit Tagen seine tägliche Ration Spinnenbeine für seine Tränke abfarmt, könnte ja dieses Mal ein Spieler lauern, der den Dungeon für sich beansprucht.


    Normale Dungeons sind bewusst nicht instanziert und erst recht nicht ausgeschildert. Unsere Strafe für das Sterben ist bewusst human gehalten. So sind z.B. Rüstung und Waffen an dich gebunden und bleiben dir so erhalten. Was du verlierst, sind auf jeden Fall deine Tränke und einiges andere, doch du kannst ja noch versuchen, es dir zurück zu holen...!


    Unser System zwingt dir dabei (nach dem Prolog) keine bestimmte Spielweise auf. Es wurden sogar schon einige erwähnt: Du kannst dich auf bestimmte Handwerke spezialisieren, eine Handelsgilde gründen, oder deinen Charakter als Kämpfer optimieren. Was du auch machst, dazu lernst du durch Anwendung.


    Der Kampf ums Dasein

    Unterschiedlich schnelle Waffen, verschiedene Schadensarten, Karma und drei Zauberschulen können so kombiniert werden, wie es zu eurem Spielstil passt. Die einzige Grenze: Ab einem gewissen Punkt lernt man langsamer. Daher kann man gezielt Wissen verlernen, um Anderes wieder schneller zu lernen.

    Viele Zauber und Karmawirkungen haben einzigartige Funktionen und Taktiken, sie zu kontern. Ein Beispiel: "Arkane Abwehr" kostet immer genauso viel Mana, wenn man getroffen wird, wodurch es effektiv gegen starke Angriffe ist, aber schwach gegen schnelle Attacken. Alle Zauber können durch Runen modifiziert werden, sodass sie teilweise völlig neue Taktiken ermöglichen.


    Wer dagegen tiefer in die Geschichte eintauchen will, der erlebt die Geschichten der Einwohner Pandoras in ihrem Kampf ums Dasein. Als Unsterblicher gehört man zu den Wenigen, die im Kampf gegen die Leere bestehen können. Hierbei werden immer wieder Entscheidungen zu treffen sein, die in Zukunft dein Spielerlebnis beeinflussen werden (durch eine Technik namens Phasing können allen Spielern ganze Teile der Welt völlig anders erscheinen lassen). Aber auch in der Gegenwart wird es Einfluss darauf haben, was bestimmte Fraktionen über dich denken. Dadurch können dir gewisse Privilegien, aber auch Probleme zu Teil werden.


    Tausende Spieler sind möglich

    Viele RPG-Server haben das Problem, dass sie oft nur wenige Spieler auf einer verhältnismäßig großen Karte unterbringen können. Unser Programm JCOverseer unterteilt unter der Verwendung von Bleeding Edge-Technologie die Karte in Sektoren, denen die verfügbaren Server zugewiesen werden (Orchestration genannt). Hierbei werden den Servern -vereinfacht ausgedrückt - bestimmte Teile der Welt zugewiesen, sodass jeder Server (bzw. Docker-Container) ungefähr dieselbe Last hat.

    Als Spieler bekommt man dies kaum mit. Die Chats der Server sind miteinander verbunden. Überwindet man so große Distanzen, dass man den Server wechselt, ist die Ladeanimation nicht größer als etwa im Moment der Wechsel vom Hub auf den PvP und damit kaum spürbar. Daher ist es uns möglich, tausende Spieler gleichzeitig auf der Welt unterzubringen.


    Releasestrategie

    Der RPG gehört zu den letzten Projekten, denen wir uns widmen wollen. In ihm werden nahezu alle Techniken zum Einsatz kommen, die zuvor entwickelt wurden. Zwischendurch wird es es einige geschlossene Alpha- bzw. Betatests geben, zu denen man sich in absehbarer Zeit bereits anmelden kann.